Eine gute, wenn auch falsche Antwort

In meinem Kollegenkreis scheinen manche der Meinung zu sein, meine Englischkenntnisse überstiegen die ihrigen. So kam es, dass eine gute Bekannte letzthin wissen wollte, was der englische Sprechsänger im folgenden Lied denn so von sich gäbe.

Prompt wusste ich eine gute, wenn auch falsche Antwort auf ihre Frage:

„jo er verzöut do vo sim problem woner hett, dass er gärn mou weder so richtig wörd go abstörze, party mache ond so. do fäuht em aber s gäud dezue…om das z ändere suecht er sich e job, stöut aber gli fescht, dass er ofgrond vo sinere huutfarb ke chance hett, e aständigi beschäftigong z finde. im internet stosst er of ne wonderlechi sitte, wo sini ufmerksamkeit cha gwönne. of dere sitte wird em es agebot gmacht, wo genau so frogwördig, wie ou lukrativ z si schint. de deal isch simpu: för 100 gramm schamhoor zauht em e toupet härstöuer 10 stotz. das bringt ne ofne idee, wonder spöter bereue wird: är verfüehrt 10 jongfroue mittus aukohou ond illegale substanze. sobaud si bewostlos i sim bett ligge, rasiert er si heimlech. sini „ärnti“ bringt er ändi monet zom toupetmacher, om sini verdienti belohnig deför z becho. schliesslech isch er ändlech im stand, mou weder so richtig fett i usgang z goh, was er sehr gniesst („let the spirit grow“)…

jo, öppe e so, ha ou ned aus verstande, komische dialäkt…“

Die Kollegin bedankte sich herzlich dafür, nun diese unterhaltsame Geschichte verstanden zu haben. Ich durfte mir guten Gewissens auf die Schulter klopfen.

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