Bitch-Verzicht

Trendsetter und neuerdings Vater Jay-Z verzichtet seit der Geburt seiner Tochter (sinngemäss „Blauer Efeu“ genannt) darauf, in seinen Texten ein „Bitch“ zu verwenden (das geil-gute Hiphopmagazin ZZ Radio berichtete). Das klingt eigentlich ganz sinnvoll, gibt es doch etliche andere, interessanter klingende Begriffe, mit denen man Frauen bezeichnen kann – beispielsweise diese hier:

  • Nüttchen
  • Frau, die als moralisch leichtfertig angesehen wird, weil sie außerehelich oder wahllos mit Männern geschlechtlich verkehrt (aus „Duden“)
  • Dirne
  • Edelnüttchen
  • Liebesdienstleistende
  • Musche
  • usw.
Eventuell wäre ein solcher Wortverzicht auch für mich eine Option, um meinen Texten endlich mehr Vielfalt zu verleihen. Ich könnte mir vorstellen, das Wort „Neoklassizismus“ einfach mal wegzulassen. Oder auch „Astrogeodäsie“ müsste nicht zwingend sein. Rapkonsumenten sind geistig eh schon genung gefordert, angesichts komplex formulierter Verse, wie sie zum Beispiel ein Bligg zu bieten hat.
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