{"id":440,"date":"2009-04-24T17:51:40","date_gmt":"2009-04-24T16:51:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lutzz.ch\/?p=440"},"modified":"2009-04-24T17:51:40","modified_gmt":"2009-04-24T16:51:40","slug":"mini-tournee-ruckblick-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lutzz.ch\/?p=440","title":{"rendered":"Mini-Tournee: R\u00fcckblick &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Letzten Freitag war ich zu Gast im CMC, einer kleinen Bar mit gem\u00fctlichem Partykeller genau der richtigen Gr\u00f6sse f\u00fcr einen Sprechs\u00e4nger meines Bekanntheitsgrades, um meine kleine \u201eTournee\u201c zu beenden. Ausser <a href=\"http:\/\/www.lutzz.ch\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/dsc00174.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-441\" title=\"dsc00174\" src=\"http:\/\/www.lutzz.ch\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/dsc00174-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.lutzz.ch\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/dsc00174-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.lutzz.ch\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/dsc00174.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>mir mit dabei waren die beiden Appenzeller Swatch\u2019n\u2019Brain und wiederum Harry Leggs mit Bird und DJ Deemix. Drei interessante Acts, welche sich dank freiem Eintritt eine anst\u00e4ndige Anzahl Leute zu Gem\u00fcte f\u00fchrte, der Keller war bald einmal relativ voll. Ein motiviertes und gutgelauntes Publikum machte das Auftreten recht angenehm. Zwar war die Beschallungsanlage von eher minderer Qualit\u00e4t, was jedoch den Vorteil hatte, dass man meine teils heiklen Texte nicht richtig verstehen konnte. Und wenn einmal doch, schien das einige der Zuh\u00f6rer ziemlich zu am\u00fcsieren. Gar eine Dame gab es, welcher mir zuzuh\u00f6ren und \u2013sehen offensichtlich viel Spass machte. W\u00e4hrend des halben Auftrittes l\u00e4chelte sie mich fast permanent an.<\/p>\n<p>Nach dem Gig darauf angesprochen, teilte sie mir mit, dass sie Englisch spreche, denn sie war aus Kanada und seit drei Wochen zu Besuch bei ihrer Schweizer Schwester. Dennoch habe sie die ein oder anderen Worte verstanden, ich hoffte, es waren die richtigen gewesen. Nach etwas Gerede \u00fcber Belangloses ging sie dann wieder zu ihrem dunkelh\u00e4utigen Kollegen um sich mit diesem zu unterhalten. Vielleicht konnte der besser Englisch. Nicht, dass meines schlecht w\u00e4re, doch ab einem gewissen Alkoholpegel werden es meist nur noch irgendwelche Slangausdr\u00fccke.<br \/>\nEtwas sp\u00e4ter kam sie dann nochmals auf mich zu, mit der Frage, ob ich denn Bliggs \u201eRosalie\u201c kennen w\u00fcrde. Dass das jetzt nicht unbedingt Rapmusik ist, wusste sie zwar auch, doch sie f\u00e4nde den Song deshalb so toll, weil sie selber auch Rosalie heisse. Ob ich ihr den mal vorsingen k\u00f6nne. Nat\u00fcrlich nicht. Obwohl es gewisse Radiosender schon geschafft hatten, mich das St\u00fcck h\u00f6ren zu lassen. Ich fasste ihr kurz den etwaigen Inhalt des Liedes zusammen, den sie aber auch schon kannte, und schlug ihr dann vor, mal den DJ danach zu fragen. Doch auch ein auf die Frage leicht irritiert reagierender DJ Deemix konnte ihr nicht weiterhelfen.<\/p>\n<p>Kurz nach zwei war dann im CMC Schluss und es ging weiter ins KUGL, was um 2.30 Uhr immer noch die vollen 15 Stutz Eintritt kostete. Drinnen lief langweiligster Minimal Electro, die Leute schienen mir alle auf irgendwelchen Drogen zu sein. Ich fing an, meine Gage f\u00fcr weitere Biere und J\u00e4germeister auszugeben. Die Musik wurde trotzdem nicht besser.<\/p>\n<p>Irgendein mir nicht bekannter Typ an der Bar erz\u00e4hlte mir etwas von einem \u201eElektrokeller\u201c (\u201eE-Chello\u201c in st. gallischem Deutsch), wo es um diese Zeit (4.00 Uhr) noch voll abgehen soll. In der Meinung, \u00fcbler als im KUGL w\u00e4re es wohl nirgends mehr, entschied ich mich, diesen Keller mal aufzusuchen. Der unbekannte Typ schloss sich mir an (nh). Noch im Foyer des KUGL provozierte dieser beinahe eine Schl\u00e4gerei, weil ein anderer Typ angeblich eine Frau schlug, wie er mir sp\u00e4ter sagte. Da habe er halt einschreiten m\u00fcssen. Mir kam nichts besseres in den Sinn, als bei dieser Gelegenheit meine Fotokamera hervorzunehmen, um damit zu versuchen, das Handgemenge in einem sch\u00f6nen Bild festzuhalten. Die Beteiligten reagierten entsprechend unerfreut.<br \/>\nVor dem KUGL kam es nochmals zu einer \u00e4hnlichen Situation. Auch ein zweiter Dokumentationsversuch scheiterte, da mir meine k\u00f6rperliche Unversehrtheit dann doch mehr wert war als eine lustige Fotografie.<\/p>\n<p>Schliesslich erreichten wir diesen Elektrokeller, und wie der Name schon h\u00e4tte vermuten lassen sollen, war der Sound dort auch nicht besser. Mit einem Bier in der Hand zwang ich mich in das 1 Meter breite und 5 Meter lange Fumoir, in welchem sich fast die H\u00e4lfte der Kellerg\u00e4ste aufhielt. Ich unterhielt mich gerade mit einer attraktiven Rastadame, als mich einer der zuvor an der Rangelei beteiligten Typen wieder erkannte und mich ansprach. Pl\u00f6tzlich ganz freundlich, meinte er, er habe dann gemerkt, dass ich wohl der Vern\u00fcnftigere sei. Obwohl, oder gerade weil ich mich eigentlich gar nicht sonderlich an der Beinahe-Schl\u00e4gerei beteiligt hatte.<br \/>\nAls sich die Rastadame jemand anderem zuwandte, begab ich mich mit neuem Bier an den Rand der Tanzfl\u00e4che, um den wenigen noch anwesenden Damen beim Shaken ihrer Asses zuzusehen. Irgendwann wurde ich von einer Dame, die etwas nach Drogenkonsumentin aussah (eher Heroin als etwas anderes), sich jedoch nicht wie eine verhielt, zu einem Tischfussballspiel eingeladen. Etwas, das ich nicht sehr gut beherrsche, speziell in jenem Zustand, in welchem ich mich befand.<br \/>\nZur\u00fcck auf der Tanzfl\u00e4che, fiel mir eine junge Dame auf, respektive, dass sie mich anschaute. Ihr Aussehen erinnerte mich ein wenig an Fabienne Louves, nur dass sie schlanker und hellh\u00e4utiger war. Und wirklich h\u00fcbsch. Nach ein paar gewechselten Worten stellte sich heraus, dass sie noch \u00fcber etwas Gras verf\u00fcgte. Ich bat sie, eins zu drehen, sie hatte aber keine Papes. Ich bat sie, welche aufzutreiben. Ich versuchte selbes. Die Rastadame konnte uns dann weiterhelfen. Wir rauchten den Jay gemeinsam vorbildlich im Raucherraum, doch dem T\u00fcrsteher schien es trotzdem nicht zu passen, denn als er den Geruch bemerkte, schmiss er uns kurzerhand raus. Mittlerweile circa 8 oder 9 Uhr, draussen hell, ich high as f\u00f6ck. Auf dem Marktplatz, neben zahlreichen <a href=\"http:\/\/www.lutzz.ch\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/dsc00228.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-442\" title=\"dsc00228\" src=\"http:\/\/www.lutzz.ch\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/dsc00228-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.lutzz.ch\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/dsc00228-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.lutzz.ch\/wp-content\/uploads\/2009\/04\/dsc00228.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Dr\u00f6gelern, wartete ich mit ihr auf ihr Postauto. Und ich glaube, mich erinnern zu k\u00f6nnen, dass sie mich fragte, ob ich mitkommen wolle. Leider \u00e4nderte sie ihre Meinung bald wieder, denn die Eltern seien auch Zuhause und sie sei m\u00fcde. Als es mir nach 15 Minuten gemeinsamer Postautofahrt immer noch nicht gelungen war, sie umzustimmen, notierte ich zehn Ziffern und stieg 7 km vor St. Gallen wieder aus.<\/p>\n<p>Um halb Zehn war ich am Bahnhof St. Gallen, besorgte mir eine T\u00fcte Chips und ein v\u00f6llig \u00fcberteuertes Fl\u00e4schchen Wasser und stieg in den Zug nach Olten. Die Ankunft dort bemerkte ich zu sp\u00e4t, bevor ich aussteigen konnte fuhr der Zug wieder weiter. Umweg via Solothurn. Um 12 Uhr erreichte ich Olten ein zweites Mal, diesmal f\u00e4hig, auszusteigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzten Freitag war ich zu Gast im CMC, einer kleinen Bar mit gem\u00fctlichem Partykeller genau der richtigen Gr\u00f6sse f\u00fcr einen Sprechs\u00e4nger meines Bekanntheitsgrades, um meine kleine \u201eTournee\u201c zu beenden. 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