{"id":4108,"date":"2013-07-23T00:46:10","date_gmt":"2013-07-22T22:46:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lutzz.ch\/?p=4108"},"modified":"2013-07-23T14:51:43","modified_gmt":"2013-07-23T12:51:43","slug":"das-gspassige-wochenenderlebnis-eines-kollegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lutzz.ch\/?p=4108","title":{"rendered":"Das gsp\u00e4ssige Wochenenderlebnis eines Kollegen"},"content":{"rendered":"<p>Einem Kollegen von mir ist vergangenen Samstag Gsp\u00e4ssiges widerfahren. Nachdem er es fertiggebracht hatte, eine frisch kennengelernte Dame dazu zu bewegen, noch etwas l\u00e4nger als ihre Kolleginnen in der Stadt zu bleiben, begab er sich mit diesem darob nicht unerfreut wirkenden Fr\u00e4ulein in eine nahegelegene Bar, um dort ein letztes Bier zu konsumieren. Es folgte ein den alkoholbedingten Umst\u00e4nden entsprechend mehr oder weniger spannendes Gespr\u00e4ch. Dieses wurde von ihr dann mit der Begr\u00fcndung unterbrochen, sie m\u00fcsse einmal rasch das WC aufsuchen. Geduldig wartete der Kollege ganze 15, wenn nicht gar 20 Minuten lang, doch die Dame erschien nicht wieder. In der ganzen Bar war sie nicht mehr zu finden (das Damen-WC zu betreten, unterliess er leider anstandshalber). Folgende Thesen nannte mir der Kollege am darauffolgenden Tag dazu:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Dame muss w\u00e4hrend des Wasserl\u00f6sens eingeschlafen sein, und kehrte daher nicht mehr zur\u00fcck. Da sie im Gespr\u00e4ch zuvor \u00fcber M\u00fcdigkeit geklagt hatte, k\u00f6nnte dies durchaus sein.\n<p><div style=\"width: 207px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/th00.deviantart.net\/fs70\/PRE\/i\/2010\/139\/2\/a\/ambushed_in_the_ladies_room_by_darthchlorophorm.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" \" title=\"Illustration These 1\" src=\"http:\/\/th00.deviantart.net\/fs70\/PRE\/i\/2010\/139\/2\/a\/ambushed_in_the_ladies_room_by_darthchlorophorm.jpg\" alt=\"\" width=\"197\" height=\"271\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Illustration von These 1 (Christian Campagna).<\/p><\/div><\/li>\n<li>Der Dame wurde schlecht, und sie konnte das WC aus k\u00f6rperlichen Gr\u00fcnden nicht mehr verlassen. Wom\u00f6glich traf sie beim Vomieren die WC-Sch\u00fcssel nicht ganz, und rutschte infolgedessen ungl\u00fccklich aus.<\/li>\n<li>Die Dame verliess die Bar aus Angst. M\u00f6glicherweise ahnte sie, welche k\u00f6rperlichen Strapazen sie bei einem Weiterf\u00fchren des Gespr\u00e4chs mit dem Kollegen erwartet h\u00e4tten. Denn ein Weiterf\u00fchren des Gespr\u00e4chs h\u00e4tte fr\u00fcher oder sp\u00e4ter zu k\u00f6rperlicher N\u00e4he gef\u00fchrt, was dann mit gewisser Wahrscheinlichkeit eine anstrengende gemeinsame Nacht intimerer Art zur Folge gehabt h\u00e4tte.<\/li>\n<li>Der Dame kam w\u00e4hrend des Wasserlassens in den Sinn, dass sie zuhause den Herd angelassen hatte. Ohne zu z\u00f6gern nahm sie Reissaus, um daheim das bestehende Risiko eines Wohnungsbrandes zu unterbinden.<\/li>\n<li>Die Dame erkannte im letzten Moment, dass sie eigentlich doch lesbisch unterwegs ist.<\/li>\n<li>Die Dame traf auf der Toilette auf eine gespr\u00e4chige Mitbesucherin, und wurde in eine l\u00e4ngere Diskussion verwickelt. Da das Thema dieser Unterhaltung sehr emotional und mitreissend war (bspw. Qualit\u00e4tsunterschiede bei Tampons verschiedener Preisklassen), vergass die Dame bald die Umst\u00e4nde, und schliesslich die Zeit.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Mein Kollege versprach, k\u00fcnftig misstrauischer zu sein, und Damen mit der Absicht, die Toilette aufzusuchen, beim n\u00e4chsten Mal bis vor die WC-T\u00fcr zu begleiten, vor welcher er dann warten w\u00fcrde. Dies leuchtete mir v\u00f6llig ein, und ich begl\u00fcckw\u00fcnschte ihn zu seinem Entschluss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einem Kollegen von mir ist vergangenen Samstag Gsp\u00e4ssiges widerfahren. 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