{"id":1391,"date":"2010-02-19T02:05:35","date_gmt":"2010-02-19T01:05:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lutzz.ch\/?p=1391"},"modified":"2010-02-19T04:38:57","modified_gmt":"2010-02-19T03:38:57","slug":"zur-wirkung-und-nebenwirkung-von-ubermassigem-alkoholkonsum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lutzz.ch\/?p=1391","title":{"rendered":"Zur Wirkung und Nebenwirkung von \u00fcberm\u00e4ssigem Alkoholkonsum"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.kinkaa.de\/imgd\/Luzern--3257.jpg\" alt=\"\" width=\"409\" height=\"277\" \/>Noch kurz zur Nacht Montag\/Dienstag, die ich ja, wie alle Jahre um diese Zeit, in Luzern verbracht habe. Nach dem, zwar witzigen, doch nicht ganz so witzigen wie auch schon, Donnerstag der Vorwoche, galt es, den Montag intensiv f\u00fcr all jenes zu nutzen, was gesellschaftlich verp\u00f6nt ist und (deshalb) Spass macht. Die von 16-18 Uhr geschriebene Pr\u00fcfung in Bern machte n\u00e4mlich schon mal nicht so viel Spass, das Konusmieren von ersten Bieren und Vodkaschl\u00fccken im Zug in die Innerschweiz um so mehr. Mit dabei: M.F. und M.F. mit Freundin. Der am Donnerstag anwesende 2 Flizzy hatte heute keine Zeit.<\/p>\n<p>Etwas vom ersten, das in Luzern dann getan wurde, war, Holdrios zu kippen (welche im ersten Moment echt einzufahren schienen, sp\u00e4ter es dann aber doch noch mehrerer bedurfte) und einen Jay durchzuziehen, w\u00e4hrenddem vier Polizisten neben uns vorbeigingen. Wir wollten nicht risikieren, herauszufinden, wie liberal oder gesetzestreu sie drauf sind, und legten kurzerhand etwas Diskretion an den Tag, dies erfolgreich. Gut drauf gings darauf in die Altstadt, an jedem zweiten Verkaufsstand sich wieder einen genehmigend. Schliesslich fand man sich unter der bekannten Egg wieder, Trank und Tanz. Die nicht ganz so feierfreudigen Herren M.F. und M.F., und dessen Freundin, verabschiedeten sich bereits um 24 Uhr. Ich, hingegen, entschied mich, noch bis 5 Uhr zu bleiben, denn mittlerweile war einer der in Luzern wohnhaften Kollegen aufgetaucht, mit welchem dann abwechslungsweise unterm Egg und in einer nahegelegenen Beiz weitergetrunken wurde.<\/p>\n<p>Diese Beiz, voll mit Leuten, bot unter anderem noch folgendes seltenes Schauspiel: Weil die Damentoiletten ja \u00fcberall permanent ein langes Anstehen erfordern, entscheiden sich immer einige der Damen, die Herrentoilette zu benutzen, weils etwas schneller geht. So auch in dieser Beiz. Statt aber, wie man erwarten w\u00fcrde, die effektive Toilette, auf welche man sitzen kann, zu gebrauchen, stellte sich eine frech r\u00fcckw\u00e4rts an ein Pissoir, machte sich untenrum frei und liess laufen. Ich schaute anstandshalber nat\u00fcrlich nur unauff\u00e4llig mit einem Auge dabei zu.<\/p>\n<p>Die Beiz hatte auch einen Dancefloor, auf dem wir (also zumindest ich) noch kurz ein paar lustige Schlagerlieder mitgr\u00f6lten, die ein oder andere Frau anquatschten und noch ein oder drei Bier einnahmen.<\/p>\n<p>Um 4 Uhr wars unterm Egg immer noch sehr gut besucht. Letzte Drinks, letzte &#171;Konversationen&#187;, bevor ich um circa 5 Uhr, nachdem man mich ins Rok nicht mehr hatte hineinlassen wollen (&#171;wir machen schon zu&#187;), den Bahnhof betrat.<\/p>\n<p>Im Schliessfach hatte ich noch den Rucksack (ich als alter Backpacker), welches ich in meinem Zustand jedoch irgendwie nicht mehr \u00f6ffnen konnte. Voll verwirrend: an diesen K\u00e4sten befinden sich jeweils 2 Schl\u00fcssell\u00f6cher. Eines w\u00e4re f\u00fcr den Fall, dass man den Schl\u00fcssel verliert oder den Kasten zu lange nicht wieder aufgeschlossen hat, gedacht. Dann kann da einer der SBB mit einem Zweitschl\u00fcssel aufschliessen. Bl\u00f6derweise ist das zweite Loch etwas zu klein f\u00fcr den Schl\u00fcssel, den ich hatte. Statt aber in meinem Delirium auf die Idee zu kommen, das andere Loch zu benutzen (welches perfiderweise von einer Abdeckung gesch\u00fctzt wird, die dazu f\u00fchrt, dass man es, wenn sich das Fach etwas weiter unten befindet, nicht direkt sehen kann), dachte ich mir, dass sich der Schl\u00fcssel wegen der K\u00e4lte wohl etwas ausgedehnt haben muss (was ja auch sehr viel Sinn macht) und darum momentan nicht ins Loch passen konnte. &#8249;Gut, hole ich den Scheiss halt heute Abend, an welchem ich ja eh wieder hier sein werde&#8250;, dachte es mir, und ich nahm den n\u00e4chsten Zug nach Olten.<\/p>\n<p>Kost\u00fcmiert durch den mit zur Arbeit fahrenden Leuten vollen Bahnhof zu laufen, h\u00e4tte mich etwas gestresst, w\u00e4re ich nicht so gut gef\u00fcllt gewesen. Mit soeben gekauftem Sandwich bestieg ich das Taxi, das mich nach Hause fuhr. In Gedanken schon schlafend im Bett, bemerkte ich vor der Haust\u00fcre, dass ich den Hausschl\u00fcssel gar nicht dabei hatte, sondern diesen, aus Angst, ich w\u00fcrde ihn im Vollsuff verlieren, zuvor im Rucksack deponiert hatte. Nach kurzem \u00dcberlegen schien die einzige M\u00f6glichkeit zu sein, nochmals nach Luzern zu fahren, ums mit dem Schliessfach ein zweites Mal zu versuchen. Gedacht, getan, und siehe da, der Schl\u00fcssel hatte sich doch nicht ausgedehnt, ich war nur zu besoffen gewesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch kurz zur Nacht Montag\/Dienstag, die ich ja, wie alle Jahre um diese Zeit, in Luzern verbracht habe. 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